Vom 15. bis zum 20. August waren wir, die bilingualen Klassen der neunten Jahrgangsstufe, in England. Der Morgen der Hinfahrt war sehr anstrengend, da wir um 5:30 Uhr am Bus sein mussten. Wir sind gegen 18:00 Uhr in Canterbury angekommen. Klar, zwölf Stunden fahren hört sich erst mal lange an, aber die Fahrt hat sehr viel Spaß gemacht! 

Als wir angekommen sind, war die erste Herausforderung, unsere Häuser auf dem Campus in Canterbury zu finden, aber dieses Problem war auch relativ schnell gelöst. Beim ersten Betreten der Häuser waren wir überrascht, wie viel Platz diese geboten haben. An der Stelle muss ich anmerken, dass es klasse war, dort mit Freunden zusammen zu leben. Wir haben in den Häusern zu sechst in Selbstversorgung gelebt und für unser Haus gekocht. Abends durften wir uns auf dem Campus frei bewegen. Die Zeit mit all den Leuten aus den beiden Klassen war unvergleichlich.  Wir mussten um 22:00 Uhr in den Häusern sein und um 23:00 Uhr war dann Nachtruhe. Diese Stunde haben wir meistens genutzt, um uns zu besprechen oder uns fertig zu machen.

Wir haben in der Woche viel unternommen, unter anderem eine Stadtführung durch Canterbury, einen Ausflug an die Küste, die Besichtigung einer Burg und sogar einen Trip nach London. Mein Highlight der Woche war London.

Nach einer kurzen Sightseeingtour sind wir in die Oxford Street gegangen  und konnten dann dort machen was wir wollten. Es hat zwar geregnet, aber das hat der Stadt einen bestimmten Charme gegeben. Die Atmosphäre dort war einfach unbeschreiblich, und der Tee war deliziös. 

Eine letzte Sache, auf die ich gerne eingehen würde, wäre der letzte Abend, bzw. die letzte Nacht. Nach einem langen Tag sind wir zum Campus zurückgekehrt. Wir sind wie jeden Abend auf die große Wiese vor dem Sportplatz gegangen und haben dort Musik gehört, geredet und gelacht. Diese Reise hat unsere Stufengemeinschaft sehr zusammen geschweißt. Mit ein wenig Wehmut in der Luft mussten wir dann nach fünf Tagen zurück fahren. Diese Reise war ein sehr wichtiges Erlebnis, durch das wir viel gelernt und erlebt haben.

P.J. Dröge, 9b

Canterbury, Buttermarket
London, St. Paul‘s Cathedral
London, Piccadilly Circus

London, Westminster Bridge

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