Im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Health and care by fitness training“ tauschten sich jetzt Schülerinnen und Schüler des BRG Kepler aus dem österreichischen Graz mit Gleichgesinnten vom Alde aus.

Neben dem Kennenlernen von Land und Leuten spielte bei diesem Projekt der sportliche Austausch (Kraftsport, Lifestyle und Ausdauertraining im Wassersport Rudern) mit den Partnern aus der Steiermark eine zentrale Rolle.

In der ersten Woche in Graz lag der Fokus auf dem Kraftsport. Hier konnten die SchülerInnen in der schuleigenen „Kraftkammer“ nach eigens entwickelten Trainingsplänen und unter fachkundiger Anleitung der Austauschlehrkraft Herrn Jens Bullner einen Einblick in gesundheitsorientiertes Krafttraining erlangen. Weiter gab es Vorträge zur Leistungsdiagnostik im Ausdauersport (Prof. Dr. Hofman von der UNI Graz) und Kraftsport (Andreas Pürzel von DasGYM in Wien). Eine Stadtführung durch Graz, die Betriebsbesichtigung der Schokoladenmanufaktur Zotter, der Besuch des Arnold-Schwarzenegger-Museums und Sightseeing in Wien rundeten das „GRAZ-Programm“ perfekt ab.

In der Folgewoche konnte man dann bereits die Reisegruppe aus Graz in Soest am Alde begrüßen. Beim Rückbesuch ging es vor allem um den Ausdauersport im Rudertraining. Hierzu hatten die SchülerInnen aus Graz und Soest die Möglichkeit, den Rudersport näher kennen zu lernen.

Nach einer Stadterkundung durch Soest und einem Teamevent im Kletterpark am Stadtpark wartete ein Ruderworkshop am Alde-Bootshaus Möhnesee auf die Austauschgruppe. Die Sport-Lehrkräfte Platthaus, Walmann und Könemund führten die SchülerInnen in die Grundlagen des Mannschaftsrudern ein. Bei herrlichem Spätsommerwetter konnte man dieses Vorwissen am Folgetag beim Ruderclub Sorpesee vertiefen. Hier boten LeistungssportlerInnen des Vereins Einblicke in das Trainingsgeschehen und das Vereinsrudern. Besonderes Interesse weckte die Einführung in das Ausdauertraining auf dem Ruder-Ergometer. Alle SchülerInnen freuten sich anschließend über die Verleihung ihres „Alde-Ruder-Diploms“.

Zum Abschluss des ERASMUS+ Sportaustausches ging es per Bahn in die Rheinmetropole Köln inkl. Dombesteigung und Besuch des Deutschen Sport- und Olympiamuseums.

Am Ende dieser intensiven zwei Wochen waren sich alle einig, dass die zahlreichen Eindrücke und das harmonische Miteinander dazu beigetragen haben, dass viele neue Freundschaften entstanden sind und der ERASMUS+Austausch als voller Erfolg bezeichnet werden kann.

(Kn)