Tablets im Unterricht

WIR AM ALDE arbeiten mit einer Vielzahl von Unterrichtsmedien – von der traditionellen grünen Tafel, Büchern, Heften und Lernpostern über interaktive Whiteboards, PCs und Dokumentenkameras bis hin zu Tablets. Unser Ziel ist es dabei, die Schülerinnen und Schüler mit einer Vielzahl von „Werkzeugen“ vertraut zu machen und diese passgenau dort einzusetzen, wo sie den größten pädagogischen und didaktischen Mehrwert erbringen.

Zu diesem Konzept gehört der Einsatz von Tablets ab der 5. Klasse. Die Schülerinnen und Schüler wachsen mit digitalen Endgeräten – Smartphones, Tablets – auf und werden diese im Alltag, im Studium und im Beruf nutzen. Wir wollen die Möglichkeiten der digitalen Unterrichtswerkzeuge einsetzen und zugleich einen kritischen Blick auf den Umgang mit den neuen digitalen Möglichkeiten gezielt schärfen. Deshalb starten alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen mit einem Tablet im Schulranzen – der im Übrigen durch elektronische Schulbücher erheblich an Gewicht verlieren kann. Die Tablets werden von den Eltern entweder einmalig kostengünstig über uns erworben oder über die Schule in Raten geleast. Auch bereits vorhandene Geräte können, abhängig vom Modell, genutzt werden. Durch den flächendeckenden Einsatz der Tablets erweitern sich die unterrichtlichen Möglichkeiten beträchtlich und spiegeln die Lebenswirklichkeit der Kinder wider.

Dabei ist die digitale Technik nie Selbstzweck und ersetzt keinesfalls klassische Kultur- und Lerntechniken wie Schreiben, Gestalten, Auswendiglernen oder den Umgang mit gedruckten Texten. Die Schülerinnen und Schüler sollen stattdessen von Beginn an das Tablet als ein weiteres, ganz selbstverständliches „Werkzeug“ in ihrem Schulalltag kennenlernen. Daher schulen wir zu Beginn der 5. Klasse intensiv den sinnvollen Umgang mit dem Tablet ebenso wie die strukturierte Nutzung anderer „Werkzeuge“ wie etwa der Mappen, des Schulplaners oder des Inhaltsverzeichnisses im herkömmlichen Schulbuch. Wir üben bei der Arbeit mit Tablets gemeinsam die notwendigen technischen Fähigkeiten ein und begleiten dies stets auch mit einem kritischen Blick auf Aspekte wie Datensicherheit, Schutz der Privatsphäre, Dauer des Medieneinsatzes oder Vermeidung möglicherweise schädlicher Mediennutzung. So lernen die Kinder, mit unterschiedlichsten Medien zu arbeiten und diese als selbstverständlichen Teil ihres Lebens und ihres Schulalltags zu begreifen.

Der Unterricht – sei es im bilingualen Zweig, in der MINT- oder der KOMET-Klasse – profitiert dabei erheblich von den erweiterten Möglichkeiten, die das Tablet in der Unterrichtsgestaltung bietet. Dabei gibt der effektive Mix verschiedener Medien und Methoden den Ausschlag: Das Tablet verdrängt hier nicht die klassischen Ansätze, sondern ist eine sinnvolle und zukunftsorientierte Ergänzung.

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