Profilklassen

Im Zuge der Umstellung auf G9 ist auch das Konzept der sogenannten Ergänzungsstunden in der Sekundarstufe I überarbeitet worden. Da Übung und Vertiefung aufgrund der höheren Stundenvolumina wieder vermehrt in den regulären Unterricht integriert werden können, sollen die Ergänzungsstunden nunmehr besonders der Bildung geeigneter Schwerpunkte dienen. Hier können Kinder ihren Neigungen nachgehen und sich stärker auf Bereiche konzentrieren, die ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Dementsprechend wählen alle neuen Fünftklässler*innen das für sie passendste Profil.

Am Alde stehen drei verschiedene Modelle zur Auswahl:

Die Bili-Klasse mit einem fremdsprachlichen Schwerpunkt (diese Klasse bildet den bilingualen Zweig)

Die MINT-Klasse mit einem Schwerpunkt auf Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften sowie technische Aspekte

Die KOMET-Klasse mit den Schwerpunkten Kommunikation, gesellschaftliche Orientierung, Musik und Kunst, Engagement, Theater

Die Profilklassen erhalten pro Woche eine Profilstunde, in der ganz besonders dem entsprechenden Schwerpunkt nachgegangen wird. Dabei wird das Profil aber auch in anderen Aspekten sichtbar: Während die Bili-Klasse vielleicht etwa einen englischen Theaterbesuch plant, fährt die MINT-Klasse stattdessen möglicherweise in ein Technikmuseum – und die KOMET-Klasse besucht beispielsweise eine Zeitungsredaktion oder bereitet eine Ausstellung zum Umweltschutz vor.
Zur Klasse 9 hin werden die Schwerpunkte dann abgelöst durch den individualisierten Differenzierungsbereich, der dann auch auf die individuellen Fachwahlen der Oberstufe hinführt.