Vom 09.-12. Februar machte sich auch dieses Jahr wieder eine Gruppe von 8 Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 10 und aus der Einführungsphase Q2 mit den beiden Lehrkräften Nina Pieper und Dr. Christof Kracht sowie zeitweise der Referendarin Ines Plaßmann für 4 Tage auf den Weg ins Franziskushaus nach Wiedenbrück, um dort gemeinsam die „Tage im Kloster“ durchzuführen. Da die Schülerinnen und Schüler sich nur zum Teil schon zuvor kannten, waren zunächst gegenseitiges Kennenlernen und Vertrautwerden notwendig. Dies geschah sehr schnell. „Sub rosa“ – ein Versprechen der Verschwiegenheit – führte dazu, dass die Schülerinnen und Schüler sich schnell einander öffneten und sich so vier Tage lang mit Themen der Bedeutung von Kirche und Glauben in der Gesellschaft und in ihrem eigenen Leben, aber zentral mit der Frage nach der Bedeutung der biblischen Erzählungen der Fußwaschung, des Abendmahls und der Kreuzigung Jesu auseinandersetzen konnten. Neben diesen sehr intensiven Gesprächskreisen kamen auch kreative Elemente wie „Bible journaling“ und Basteln nicht zu kurz. Impulse in den Tag und meditative Tagesausklänge sorgten für spirituelle Elemente. Das gemeinsame Kochen förderte die Gemeinschaft der Gruppe und selbst während der Mahlzeiten und in der Freizeit rissen die Gespräche nicht ab, so dass sich alle einig waren, dass die „Tage im Kloster“ eine Veranstaltung sind, die ein zentrales Element des Schullebens unserer Schule bleiben müssen. Eine Frage ist allerdings noch offen: „Wer war Hugo?“
(Kt)


