Känguru der Mathematik
von Dr. Albert Kapune
In ganz Europa gleichzeitig haben am 19. März 2009 insgesamt 804.165 Schüler der dritten bis dreizehnten Klassen versucht, bei 30 mathematischen Aufgaben aus fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten die eine – einzig richtige – herauszufinden. Am Wettbewerb 2009 beteiligten sich in Deutschland mehr als 8000 Schulen. Ausrichter dieses Wettbewerbs ist die Humboldt-Universität zu Berlin.
Dieses Jahr war das Aldegrever-Gymnasium zum fünften Mal dabei. Diesmal mit den kompletten Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie weiteren Schülern aus den Klassen 7 bis 10 (274 Schüler).
Das Känguru der Mathematik ist ...
- ein Mathematikwettbewerb für Schüler, mit dem vor allem Freude an der Beschäftigung mit Mathematik geweckt und unterstützt werden soll
- ein multiple-choice-Wettbewerb mit vielfältigen Aufgaben zum Knobeln, zum Grübeln, zum Rechnen und zum Schätzen
- ein Wettstreit, bei dem es nur Gewinner gibt, denn alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde mit den erreichten Punktzahlen und einen Erinnerungspreis – für die besten gibt es Bücher, Spiele, Puzzles, T-Shirts und Reisen in ein internationales Mathe-Camp.
Das Ziel des Wettbewerbs ist in allererster Linie die Popularisierung der Mathematik: Es soll durch die Aufgaben Freude an (mathematischem) Denken und Arbeiten (im sehr weiten Sinne) geweckt bzw. unterstützt werden. Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden; hinzu kommen eine Reihe von Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand allein zu bewältigen sind und die sich sehr gut eignen, mathematische Arbeitsweisen – unterhaltsam – zu trainieren.
Im Rahmen der Begabtenförderung sollen so auch pfiffige Mathematiker entdeckt werden, die sich für eine weitere Förderung empfehlen.
In diesem Jahr wurde insgesamt 73 mal die volle Punktzahl erreicht, davon kein einziges Mal in der JGS 5 und einmal in der JGS 6. Die Aufgaben waren in diesem Jahr besonders schwer. Die Veranstalter werden dies gründlich auswerten und daraus für das nächste Jahr Schlussfolgerungen ziehen und Änderungen vornehmen. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde, eine Broschüre mit den Aufgaben und kommentierten Lösungen sowie ein MacMahon-Puzzle.
Die Gewinner von Sonderpreisen am Aldegrever-Gymnasium:
2. Preise:
Wiebke David (5b)
Dmitrij Lukin (5c)
3. Preise:
Torben Oeldemann (5d)
Jona Müller (5d)
Elisa Stumpf (6b)
Dominik Bussmann (7a)
Wiebke Heinemann (7b)
Sebstian Nolte (7c)
Dennis Klassen (7a)
Viktor Gümüs (9b)
Den weitesten »Känguru-Sprung« (größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten) vollbrachte Delia Hendricks (8b).
Beste Schüler in der
JGS 5: Max Bredensteiner (5a), Wiebke David (5b), Dmitrij Lukin (5c) und Torben Oeldemann (5d)
JGS 6: Franziska Hof (6a), Elisa Stumpf (6b) und Philipp Herbe (6c)
JGS 7: Dominik Bussmann (7a)
JGS 8: Delia Hendricks (8b)
JGS 9: Viktor Gümüs (9b)
JGS 10: Sven Groll (10c)
Herzlichen Glückwunsch!
Rita Friedrich
