Unsere Schule ist zur »Europaschule in NRW« ernannt worden!
von Dr. Albert Kapune
Unsere Schule ist zur »Europaschule in NRW« ernannt worden! Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die Anerkennung unserer bisher geleisteten Arbeit!
Seit 2007 können sich Schulen in NRW für dieses Zertifikat bewerben. Die »Arbeitsgemeinschaft Europaschulen« (ARGEUS) im Schulministerium beschließt über die Anträge der Schulen. Die Schwerpunkte der Arbeit in den Europaschulen sollen sich erstrecken auf
- - vielfältige Austauschprojekte,
- - auf verstärkte und intensivierte Vermittlung von Sprachen,
- - auf die curriculare Verankerung der »Europäischen Dimension im Unterricht«,
- - auf die Vorbereitung für die »Arbeitswelt Europa« des 21. Jahrhunderts«.
Am 25.08.08 wird die Schulministerin, Frau Barbara Sommer, Herrn Burghardt in Bornheim die Zertifizierungsurkunde überreichen. In derselben Woche, am 29.08.08, begehen wir dieses Ereignis um 10:00 Uhr durch einen ökumenischen Gottesdienst in der St. Petri-Kirche und ab 11:30 Uhr im Rahmen einer Feierstunde in der Aula unserer Schule. Dazu sind Eltern- und Schülervertreter, das Lehrerkollegium und weitere Gäste eingeladen. Ein Fest für die ganze Schulgemeinde wird später folgen. Der Unterricht endet an diesem Festtag für alle Schüler nach der 2. Stunde.
Den Titel »Europaschule« verstehen wir nicht nur als Auszeichnung! Wir wissen, dass er zugleich auch eine Herausforderung und Verpflichtung darstellt! Deshalb sind wir fest entschlossen, das Prädikat »Europaschule« nicht nur zu verwalten, sondern das schon Erreichte zu sichern und neue Möglichkeiten zu sichten und für unsere Schüler zu eröffnen. Schon jetzt bieten wir zusätzlich Russisch als neue Fremdsprache an und bilingualen Unterricht im Differenzierungsbereich und in der Oberstufe. Jede pädagogische und jede fachliche Anstrengung lohnen sich, um unseren Schülern ein dem 21. Jahrhundert entsprechendes Bildungsangebot machen zu können.
Die Wirklichkeit, in der wir leben und in der unsere Schüler zukünftig ihr Leben meistern müssen, bedarf starker, selbstbewusster, wissender und gebildeter Persönlichkeiten; kognitive, kommunikative und ethische Kompetenzen sind schon heute unerlässlich. In der Präambel zu unserem Leitbild zur Europaschule haben wir in sehr verdichteter Form versucht, Dimensionen zu benennen, die einen angemessenen Bildungshorizont eröffnen können.
Diesen Horizont gilt es nun mit Leben und mit Inhalten zu füllen. Wir werden also mit den Eltern, mit unseren Schülern und auch als Lehrer untereinander immer wieder neu ausloten müssen, was wir unter den in der Präambel genannten Leitbegriffen »Erkenntnis«, »Gerechtigkeit«, »Schönheit«, »Versöhnung« und »Vergewisserung unseres jüdisch-christlichen Erbes« verstehen wollen, und wir werden erproben müssen, wie wir diese Ansprüche und Appelle in den Lern- und Lebensalltag unserer Schule umsetzen können.
Bodo Dreves
